Rennspiele werden von Jahr zu Jahr ausgefeilter, die Steuerung immer realistischer und in einigen Fällen leider auch anspruchsvoller. Denn sind wir doch mal ehrlich: Gran Turismo 5: Prologue mit dem DUALSHOCK3 zu spielen, erfordert eine so filigrane Beherrschung des linken Sticks, wie es nicht mal Egoshooter verlangen. Ähnlich verhält es sich beim Versuch, Gas und Bremse dosiert einzusetzen, zumindest dann, wenn man mit X und Quadrat noch die herkömmliche Tastenbelegung benutzt.


Ähm, Moment mal: Das G25 kostet nur noch 180,- Euro?! AAAARGH!! Naja, vielleicht wäre es klug, erstmal auf die Vollversion von Gran Turismo 5 zu warten. Also irgendwann in 2010...
Dann gibt es noch die Steuerung per Bewegungssensoren, doch auch das ist eine eher frickelige Angelegenheit, da wegen fehlendem Gegendruck einfach kein Gefühl für das Gewicht des Fahrzeugs aufkommen will. Selbst mit dem viel exakter arbeitenden Wii-Controller samt Mini-Lenkrad entsteht aus demselben Grund kein wirkliches Rennfeeling. Das einzige Spiel, bei dem ich das Controllerkippen tatsächlich dem Stick vorziehe, ist FarCry2. Ein Egoshooter. Na toll.
Man bräuchte also eine Alternative. Ein Eingabegerät, das einerseits platzsparend ist, aber trotzdem eine sehr genau funktionierende Steuerungsmöglichkeit bietet. Wie wäre beispielsweise ein Controller, der in der Mitte ein Gelenk hätte, so dass man die linke und rechte Hälfte gegeneinander drehen kann, um so Lenkradbewegungen zu simulieren? Totaler Quatsch? Ja von wegen! Denn im Jahre 1995, kurz nach Geburt der ersten PlayStation, warf NAMCO einen relativ simplen, aber doch sehr exakt arbeitenden Controller auf den Markt, mit dem man selbst minimalste Lenkbewegungen ausführen und so optimal die Ideallinie halten konnte. Sein Name:

Also hiermit ein Aufruf an alle Hardware-Entwickler:
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